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Die Ausbildung

Bongo wird belohnt
Die Ausbildung des Hundes erfolgt durch gezieltes Ausnutzen und Umlenken des beim Hund vorhandenen Beute- und Stöbertriebes. Hierbei wird ausschließlich mit positiver Verstärkung gearbeitet, gilt es doch den Hund zur Erfüllung seiner Aufgabe zu motivieren. Ein Rettungshund begreift die Natur und Bedeutung seiner Aufgabe im Einsatz nicht. Für ihn ist die Suche nach vermissten Personen in unwegsamem Gelände ein Spiel, an dessen Ende eine Belohnung wartet, wie in den vielen Übungseinheiten zuvor.

 

 

 

Amigo gibt Gas
Besonders gut für diese Arbeit geeignet sind mittelgroße Hunde mit gutem Sozialverhalten gegenüber Hund und Mensch. Gute Kondition, ein ausgeprägter Stöbertrieb und große Arbeitsfreude sind weitere wichtige Voraussetzungen für eine Ausbildung zum Rettungshund.










Floyd beim Eignungstest
Eigentlich ist es nicht richtig, von der Ausbildung zum Rettungshund zu sprechen, da nicht nur der Hund, sondern das Team aus Hund und Mensch ausgebildet wird. Ziel der Ausbildung ist es, aus Hundeführer(in) und Hund ein eingespieltes Team zu formen, das auch in extremen Stresssituationen seine Aufgabe zuverlässig erfüllt.










Gabi und Zora in der Prüfung
Der Hundeführer wird in einer 2-jährigen Ausbildung sorgfältig auf seine Aufgaben vorbereitet. Neben einer Sanitätsausbildung werden auch Kenntnisse in Hundeerziehung, Funk, Orientierung im Gelände, Einsatztaktik und erster Hilfe am Hund vermittelt. Im Einsatz ist der Hundeführer hohen körperlichen und psychischen Belastungen ausgesetzt. Gesundheit und körperliche Fitness sowie seelische Ausgeglichenheit sind wichtige Voraussetzungen, um diese anspruchsvolle Tätigkeit erfolgreich durchzuführen. Am Ende der Grundausbildung steht eine Prüfung für Hund und Hundeführer. Nur erfolgreich geprüfte Teams werden im Ernstfall eingesetzt. Der Ausbildungsstand wird in jährlich abzulegenden Wiederholungsprüfungen kontrolliert.

Die Ausbildung unserer Menschen und Hunde zu leistungsbereiten Einsatzkräften ist eine anspruchsvolle, ehrenamtliche Tätigkeit, die auf freiwilliger Basis beruht. 

Viele Menschen unterschätzen die Zeit, Ausdauer, sowie die familiären bzw. persönlichen Entbehrungen, die die Rettungshundearbeit mit sich bringt.
Die Mitarbeit in einer Staffel verursacht einen großen Zeit- und Kostenaufwand und darf keinesfalls nur als Hobby betrachtet werden.
Die Ausbildung eines Rettungshundes kann nur gelingen, wenn jeder für seine Kameraden als engagierter Helfer zur Verfügung steht. Wer nur Freude an der Arbeit mit seinem "eigenen" Hund hat, eignet sich nicht für eine Rettungshundestaffel.

gemeinsame Unterordnung

Mitglieder einer Rettungshundestaffel sind keine "Einzelkämpfer", sondern es ist enormer Teamgeist gefordert!
Man darf keine Pokale oder Auszeichnungen erwarten, dafür aber eine sinnvolle und befriedigende Tätigkeit!

Oscar hat gefunden
Der Hund wird darauf ausgebildet, zusammen mit seinem Hundeführer ein ihm zugewiesenes Gebiet selbständig abzusuchen und jede darin befindliche Person, die sich untypisch verhält, anzuzeigen. Staffel-Kameraden, Polizisten oder Spaziergänger werden vom Hund zwar registriert, aber ignoriert. Nur Personen, die in das Raster "hilfebedürftig" fallen, zeigt der Hund an und ruft so seinen Hundeführer hinzu.









Iovis unser Rückverweiser
Dies kann einerseits durch Verbellen geschehen, was bedeutet, dass der Hund in
unmittelbarer Nähe der aufgefundenen Person bleibt und so lange freudig bellt, bis Frauchen oder Herrchen ebenfalls dazukommt. Eine weitere Anzeigeart ist der Rückverweiser. Er läuft zum Hundeführer zurück und bellt oder springt ihn an, um den Fund kundzutun. Gemeinsam mit dem Hundeführer gehts dann zurück zur Versteckperson. Eine weitere Anzeigeart ist der Bringsler, der beim Auffinden ein kleines Leder- oder Stoff-Bringsel, welches er am Halsband trägt, ins Maul nimmt und damit zum Hundeführer läuft, um den Fund zu signalisieren.